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Titel: 
Person/en: 
Körperschaft/en: 
Ausgabe: 
1. Auflage
Sprache/n: 
Deutsch
Veröffentlichungsangabe: 
Baden-Baden : Nomos, 2019
Ort(e): 
Umfang: 
1 Online-Ressource (314 Seiten)
Art des Inhalts: 
Schriftenreihe: 
Anmerkung: 
Gesehen am 24.05.2019
Bibliogr. Zusammenhang: 
Erscheint auch als Druck-Ausgabe: Die Sicherungsverwahrung. - Baden-Baden : Nomos, 2019. - 314 Seiten
Hochschulschrift: 
Dissertation, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, 2018
ISBN: 
978-3-8452-9736-1 ePDF
Weitere Ausgaben: 978-3-8487-5558-5 (Druckausgabe)
Identifikator: 
DOI: 10.5771/9783845297361
Schlagwörter: 
Sachgebiete: 
Mehr zum Thema: 
Dewey Dezimal-Klassifikation: 340
Warengruppen-Systematik des VLB: 1774
Inhalt: 
Den ständigen Ausweitungen der Regeln zur Sicherungsverwahrung bereitete das Bundesverfassungsgericht am 04.05.2011 ein Ende, indem es sämtliche Vorschriften für verfassungswidrig erklärte. Anlass waren Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, deren Aussagen herangezogen wurden. Das Gericht füllte den bereits in seiner vorigen Rechtsprechung eingeführten Begriff des Abstandsgebots mit Inhalt und bereitete so die Grundlage für die zu schaffenden Neuregelungen. Ferner griff es den zuvor vom Gesetzgeber neu eingeführten Begriff der „psychischen Störung“ auf.Die Arbeit enthält eine kritische Auseinandersetzung mit dem Urteil und fragt unter anderem danach, ob die gebotene enge Auslegung des Begriffs der „psychischen Störung“ überhaupt erreicht werden kann. Die daraufhin ergangenen Bundes- und Landesgesetze am Beispiel Schleswig-Holsteins werden dargestellt und wegen der fehlenden Validität einer Prognose ein Reformvorschlag unterbreitet.
The German Federal Constitutional Court put an end to the constant expansion of the rules for preventive detention on 04.05.2011 by declaring all legal provisions in this respect to be unconstitutional. The court justified its reasons for this ruling using decisions made by the European Court of Human Rights. It filled the term ‘Abstandsgebot’ (interval rule), which had already been introduced in its previous case law, with content and thus provided the basis for the new legal provisions. It also adopted the term ‘of unsound mind’, which had previously been introduced by Germany’s legislators.This dissertation contains a critical examination of the aforementioned court decision and asks, among other things, whether the narrow interpretation of the term ‘of unsound mind’ offered can be achieved at all. Using the example of Schleswig-Holstein, the author presents both the subsequent federal and state laws and, due to the lack of a valid prognosis, a proposal for reform.
Mehr zum Titel: 
 
Standort: 
Im Netz der Staatsbibliothek
Bestand: 
Zugriff für registrierte Benutzer der SBB
Anmerkung: 
REMOTE ACCESS
Link: 
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