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Titel: 
Person/en: 
Körperschaft/en: 
Sprache/n: 
Deutsch
Veröffentlichungsangabe: 
Baden-Baden : Ergon Verlag, [2019]
Ort(e): 
Copyright-Datum: 
© 2019
Umfang: 
1 Online-Ressource (331 Seiten)
Art des Inhalts: 
Schriftenreihe: 
Anmerkung: 
Gesehen am 11.09.2019
Bibliogr. Zusammenhang: 
Erscheint auch als Druck-Ausgabe: Lärmschutz durch Lärmaktionsplanung. - Baden-Baden : Ergon Verlag, 2019. - 331 Seiten
Hochschulschrift: 
Dissertation, Julius-Maximilians-Universität Würzburg, 2018/2019
ISBN: 
978-3-95650-542-3 ePDF
Weitere Ausgaben: 978-3-95650-541-6 (Druckausgabe) Print
Identifikator: 
DOI: 10.5771/9783956505423
Schlagwörter: 
Sachgebiete: 
Mehr zum Thema: 
Dewey Dezimal-Klassifikation: 340
Warengruppen-Systematik des VLB: 1771
Inhalt: 
Die kommunale Verwaltung steht erstmalig in der Verpflichtung, Geräuschimmissionen auf ein zumutbares Maß abzusenken. Die neue Verwaltungsaufgabe der Lärmaktionsplanung nach den §§  47  a  ff. BImSchG, die auf der Umsetzung der europäischen Umgebungslärmrichtlinie RL 2002/49/EG beruht, ruft bei den Gemeinden aufgrund des unklaren Gesetzeswortlauts der Neuregelungen jedoch erhebliche Unsicherheiten hinsichtlich des Umfangs der Handlungspflicht sowie der Umsetzungsverpflichtung des aufgestellten Lärmaktionsplans hervor. Da weder der europäische noch der deutsche Gesetzgeber verbindliche Lärmgrenzwerte bestimmt hat, wird die Auslösung der Regelungspflicht bundesweit uneinheitlich gehandhabt. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es daher, die Rechtslage des Lärmschutzes eindeutig zu bestimmen sowie die fachbehördliche Bindungswirkung anhand der gemeindlichen Selbstverwaltungsgarantie und der Rechtswirkung des Lärm­aktions­plans zu begründen. Die Untersuchung der Außenwirkung des Plans ist dabei wegweisend. Auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse entwickelt die Autorin Gesetzesvorschläge für eine verwaltungspraktische Handhabung und prüft die Justiziabilität des Selbstverwaltungsrechts gegenüber der Fachbehörde. Der zweite Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Überprüfung subjektiv-öffentlicher Ansprüche der Lärmbetroffenen auf Lärmschutz. Entgegen der in der bisherigen Literatur vertretenen Auffassung wird dargelegt, dass der effet utile-Grundsatz des Unionsrechts der Negation eines Lärmschutzanspruchs entgegensteht.
Mehr zum Titel: 
Nationallizenzen
 
Standort: 
Im Netz der Staatsbibliothek
Anmerkung: 
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Link: 
zugehörige Publikationen